Wenn wir der öffentlichen Meinung glauben, kommen Diskriminierung und Beschimpfung von Ausländern immer nur von rechts. Das ist nicht einmal ein Vorurteil, das ist eine Lüge

Lassen Sie uns heute über Rassismus reden. Sie werden sich jetzt vielleicht fragen: Was, Rassismus? Sprechen die bösen Nazi-Funktionäre von der AfD nicht viel lieber darüber, wie man Deutschland von fremden Rassen säubert? Wer spricht denn schon bei diesen Rechtspopulisten über Rassismus?

Wenn Sie sich jetzt im Weiteren fragen, ob vielleicht Alexander Gauland gegenüber der FAZ geäußert habe, dass die Leute nicht neben einem polnischstämmigen Mann mit konsonantenreichem Namen wohnen möchten, dann kann ich das verneinen. Es geht natürlich nicht um irgendeinen erfundenen Rassismus in meiner Partei, den die Presse oder so genannte Extremismusforscher gerne mal herbeifantasieren, wenn der blaue Balken in den Umfragen wieder zwei Punkte nach oben gegangen ist – der Fackelzug durch das Brandenburger Tor sozusagen unmittelbar bevorsteht.

Nein, es geht um konkrete Vorfälle, die ich so in meinem Leben noch nicht erlebt habe.

Was ist passiert?

Ein Interview – und viel Hass

Als Amtsträger in der Jugendorganisation einer neuen Partei, die in den Umfragen bundesweit bei 15 Prozent steht, kommt man nicht umhin, ab und zu um ein Interview gebeten zu werden. Gesagt, getan – ich habe zwei Jungjournalisten aus Hamburg ein Interview gegeben. Soweit alles normal.

In dem Interview habe ich meine Ansichten zu Deutschland und seiner nationalen Identität kundgetan. Ich habe darauf hingewiesen, dass Deutschland – historisch betrachtet – eine Hochkultur ist und sich deshalb die Bewahrung der deutschen Identität lohne.

Es steht natürlich jedem frei, mich für meine Anschauung zu kritisieren. Ich bin unter anderem in die AfD eingetreten, weil diese Partei eine ganz einzigartige Diskussionskultur hat und man nicht nur die Parteilinie nachplappern muss, sondern Streit und Argumentation zum innersten Wesen der AfD dazugehören.

Doch dann kamen die ersten Kommentare auf Facebook. Es beschränkte sich aber nicht auf sachliche Argumentation. Stattdessen musste man Sätze lesen wie (Rechtschreibung korrigiert):

  • „Und vom Namen her, naja, und will erklären, was deutsch ist.“
  • „Darf ich bei Ihrem polnischen Namen fragen, wo Ihre Wurzeln herkommen? Meine Großmutter ist doch nicht damals 1945 vor den Russen geflüchtet, mit acht Kindern, damit jemals wieder eine rechte Partei Macht gewinnt und solche Personen wie Sie die Geschichte zurückdrehen können. Schämen Sie sich.“
  • „Ich habe lediglich nach Ihrer Abstammung gefragt. Und ganz ehrlich, Sie haben ausländische Wurzeln. […] Das sind für mich die Richtigen.“
  • „[…] Sie sind ja polnischer Nationalität, identifizieren sich aber mit der deutschen Nationalität. Verleugnen Sie da nicht Ihre eigene Nationalität?“
  • „Mir ist weder verständlich, dass ein Mensch mit polnischen Wurzeln einer Partei beitritt, die die Zeit des Nationalismus als ‚Unglücksjahre‘ bezeichnet, noch wie es in Polen zu einem Rechtsruck kommen konnte; denkt man mal darüber nach, wie Hitler Polen überfallen hat und endloses Leid über das Land brachte. Wurde das alles schon vergessen? Oder hätten Sie damals auf der Seite der Kollaborateure gekämpft?“
  • „Das ist wie mit Hitler … er hat alles das bekämpft, was er selbst war … also kommt mir bei AfDlern nicht mit Logik[.]“
  • „Krzysztof Walczak, schade, dass Ihre Einwanderung nicht verhindert wurde!“

Das ist nur das „Best Of“ der öffentlichen Beiträge. Diese Kommentare können Sie, soweit Sie von den jeweiligen Nutzern dann nicht doch nachträglich entfernt oder verändert wurden (oder nach Veröffentlichung dieses Artikels noch werden), alle auf meiner Facebook-Seite oder den Profilen der Kommentatoren nachlesen, die, soweit einsehbar, alle aus politisch einschlägiger – nämlich linker – Richtung kommen.

Nun kann man auf so etwas auf zweierlei Weise reagieren: Humor oder Bestürzung.

Und meine erste Reaktion war tatsächlich, mir vorzustellen, was in diesem Land schieflaufen muss, wenn ausgewachsene Teutonen ganz indigniert wegen der unverschämt rechten Meinungsäußerungen eines Immigranten sind: „Da ist so ein böser polnischstämmiger AfD-Funktionär, der mir mein linkes Weltbild kaputt macht! Dafür wurde meine Oma nicht aus Breslau vertrieben!“

Dann gerät man aber doch ins Grübeln. So etwas – das muss ich ehrlicherweise hinzufügen – habe ich noch nie erlebt. 21 Jahre meines Lebens verbringe ich nun schon in Deutschland, und niemals hatte ich auch nur das geringste Problem mit Rassismus. Nicht in der Schule, nicht im Studium, nicht bei der Arbeit und auch nicht im Bekannten- oder Freundeskreis. Das mag bei anderen Einwanderern vielleicht etwas anders ausgesehen haben, aber ich habe nicht den Anspruch, für alle zu sprechen, sondern schildere hier nur meine individuelle, subjektive Erfahrung.

Ich wäre deshalb auch nie auf die Idee gekommen, mich mit meinem „Status“ als Migrant so penetrant wie in diesem Artikel in den Vordergrund zu spielen. Aber ich bin dennoch, um es vorsichtig auszudrücken, überrascht, wenn nicht sogar ein wenig schockiert, dass in einem kultivierten Land wie Deutschland, ausgerechnet von den sich selbst als so tolerant gerierenden Gegnern der AfD, plötzlich in den Giftschrank des Rassismus gegriffen wird, um meine politische Meinung zu diskreditieren. Wenn Sie meinen, als Herkunfts-Pole könne ich nicht von einem Deutschen rassistisch beleidigt werden, weil Polen keine Rasse sind, erinnere ich am einfachsten an die Slawen = Untermenschen-Propaganda der Nationalsozialisten; außerdem erheben Linke heute den Rassismusvorwurf derart querbeet, dass ich mich hier keineswegs genötigt fühle, ihm in dieser persönlichen Betrachtung eine wissenschaftliche Trennschärfe aufzuzwingen.

Linker Rassismus ist keine Seltenheit – Beispiel USA

Der Vorfall hat mich jedenfalls dazu ermuntert, mich über dieses Phänomen eines offenbar von links stammenden Rassismus ausführlicher zu informieren.

Und siehe da: Ich bin nicht der erste Konservative, der wegen seiner Rasse – bevor Sie ob des Begriffs hyperventilieren, lesen Sie Artikel 3 unseres Grundgesetzes – von Linken kritisiert wurde.

In Deutschland sind solche Fälle zwar wegen der jahrzehntelangen Abwesenheit einer rechtsdemokratischen Partei nicht gut dokumentiert, dafür kann man sich aber im Ausland umso einfacher vergewissern, dass ich mich in illustrer Gesellschaft befinde.

Ein gutes Beispiel aus den Vereinigten Staaten ist beispielsweise Clarence Thomas, Richter am Obersten Gerichtshof der USA, der einst zum Opfer einer rassistischen Intrige der Demokratischen Partei geworden ist. Womit hat sich Thomas das verdient? Er ist dezidiert rechtskonservativ – und, Gott verbiete, schwarz.

Rechtskonservative Richter in den USA wie Thomas haben an sich, dass sie beispielsweise kein Recht auf Abtreibung in einen Verfassungstext von 1787 hineindelirieren. Das Gleiche gilt für ein angeblich existierendes Grundrecht auf gleichgeschlechtliche Ehen oder Gender-Toiletten. Mit anderen Worten: Wäre die AfD schon im Bundestag, wäre ein geradliniger konservativer Jurist wie Thomas ein idealer Anwärter für das Bundesverfassungsgericht.

Die Demokraten begnügten sich aber nicht, Thomas für seine – aus ihrer Sicht – vollkommen indiskutablen Ansichten im Rahmen des demokratischen Diskurses argumentativ zu stellen. Stattdessen zauberten sie 1991 bei seiner parlamentarischen Anhörung eine ehemalige Angestellte aus dem Hut, die ihn vor laufenden Fernsehkameras – und damit der ganzen Nation – der sexuellen Belästigung bezichtigte. Die Vorwürfe konnten zwar nie bewiesen werden, aber die links der Mitte stehenden Demokraten schafften es, einen politisch missliebigen Kandidaten bloßzustellen, indem sie in den Köpfen der Menschen das stereotype Bild des notgeilen, sexuell enthemmten Negers implantierten und damit das Ansehen dieses verdienten Juristen nachhaltig beschädigten.

Kleiner Trost: Thomas wurde trotzdem nominiert und revanchiert sich bei den Demokraten seit rund einem Vierteljahrhundert damit, verlässlich gegen die verrückten Rechtsauffassungen linker Juristen zu argumentieren. Ein Schwarzer mit Chuzpe also!

Wer als Gegenargument anführt, dass die Demokraten doch Barack Obama zum US-Präsidenten gemacht haben, übersieht dabei den eigentlichen Kern. Natürlich sind Linke keine Rassisten in den Traditionslinien Arthur de Gobineaus oder Alfred Rosenbergs. Das ist auch nicht der Vorwurf, den ich den Linken mache (und der, mit Ausnahme vielleicht des Neonazismus, fast keiner politischen Strömung heutzutage mehr gemacht werden kann). Denn der linke Rassismus wendet sich natürlich nicht insgesamt gegen eine ganze Rasse. Der linke Rassismus problematisiert die Rasse eines Menschen erst dann, wenn dieser Mensch sich ganz unverhohlen dem politischen Gegner anschließt. Dann aber, wie wir am Beispiel von Thomas sehen, auf teilweise abscheulichste Art und Weise.

Für die Linken sind eigenständig denkende Migranten Rasseverräter

Wie kann das sein? Sind die Linken nicht eigentlich für Migranten oder Leute mit nichtweißer Hautfarbe? Wollen sie uns beispielsweise nicht durch Quoten und andere Maßnahmen „positiver Diskriminierung“ (affirmative action im anglo-amerikanischen Raum) sogar fördern? Und heißt es nicht im bis heute gern gesungenen Kampflied der Linken, der Internationalen, sehr eindringlich: „Wacht auf, Verdammte dieser Erde!“?

Genau hier liegt aber der Hund begraben. Konservative wie Thomas oder ich möchten nämlich gar nicht durch Quoten oder dergleichen bevorzugt werden. Wie auch viele Frauen, die ich kenne. Denn wir verstehen und definieren uns nicht als „Opfer“ oder sogar „Verdammte“, sondern als autonome, selbstbestimmte Bürger, die ihres eigenen Glückes Schmied sind. Oder mit den Worten des preußischen Philosophen Immanuel Kant: Wir sehen uns nicht als das „Hausvieh“, das von seinen gütigen Oberaufsehern in einen „Gängelwagen“ gesperrt werden muss, um vor den Gefahren eines freien Lebens beschützt zu werden, jener „Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen“. Wir bedürfen nicht der Bevorzugung durch einen großen Wohltäter, um in diesem Land und seiner Gesellschaft erfolgreich zu sein.

Viele Einwanderer maßen sich zum besonderen Ärger der Linken an, eigenständig zu denken. Eigenständiges Denken führt manchmal dazu, dass man in die Hand beißt, die einen versucht, in gönnerhafter Absicht zu füttern. Und als Einwanderer beispielsweise nicht voller Begeisterung für die multikulturelle Gesellschaft, einen wuchernden Wohlfahrtsstaat, die Homo-Ehe oder andere Experimente der politischen Linken brennt. Und dann eben auch, unverschämt wie man als Polacke eben ist, in einem Interview seine eigene Meinung zu Fragen unserer nationalen Identität äußert.

Hier liegt meiner Meinung nach der rassistische Kern der heutigen Linken: Für die Linken bin ich, der sich in der AfD oder, wäre ich in den USA, in der Republikanischen Partei engagieren würde, ein Rasseverräter.

Das ist ein hartes Wort, das man natürlich nie von einem (intelligenten) Linken lesen würde, aber die Grundidee kennen die Linken, seitdem es sie gibt.

Die politische Linke hat sich – was sie auch sicherlich im Kern nicht bestreiten würden – zum Ziel gesetzt, den Menschen zu befreien. Befreiung von Ausbeutung, von Unterdrückung, von Diskriminierung, vom Schmerz, vom Leid. Ein Komplett-Befreiungs-Programm also.

Davon kann man halten, was man will. Als Konservativer habe ich – um hier kurz die Gegenmeinung darzustellen – eine ausgeprägte Abneigung gegen Weltverbesserer, die glauben, dass bestimmte Teile der Menschheit befreit werden müssen, selbst wenn man als zu Befreiender gar nicht gerettet werden möchte.

Aber selbst wenn man es für eine gute Idee hält, den Menschen zu befreien, so kann man sich von den Methoden, welche die Linken dabei anwenden, nur schauderhaft abwenden.

Linke neigen dazu, bei ihrer Heilsmission immer bestimmte Gruppen auszuwählen, die ihrer besonderen Fürsorge bedürfen. Früher hätte man dazu gesagt: Die Linken spielen sich als Vormund über einen Mündel auf. Hauptobjekt linker Sorge und Bevormundung war bis etwa zur Hälfte des vorigen Jahrhunderts dabei die so genannte Arbeiterklasse.

Die Arbeiter, das waren die Unterdrückten, Geknechteten, Versklavten. Die soziale Frage konnte man nicht etwa durch Reformen oder einen leistungsgerechten Sozialstaat lösen, sondern nur, indem man eine Diktatur des Proletariats errichtet. Zu diesem Zweck mussten Feinde der Arbeiterklasse – mit anderen Worten: Kapitalisten – bekämpft werden. Die Methoden reichen dabei, je nach Grad der Radikalisierung, von der Verunglimpfung (z.B. bei Bankiers, die pauschal als „Heuschrecken“ betitelt werden) über Enteignungen (z.B. die sozialdemokratische Steuerpolitik in Schweden) bis hin zum politischem Massenmord (z.B. während der Oktoberrevolution in Russland). Den hemmungslosen Hass und die Vernichtungsabsicht der Linken gegenüber einer ganzen sozialen Klasse kann man dabei getrost als Klassismus bezeichnen.

Mit noch unerbittlicherer Härte gingen die Linken aber gegen so genannte „Konterrevolutionäre“ und „Verräter der Arbeiterklasse“ vor. Auch hier gibt es verschiedene Abstufungen: Als unter der konservativen Regierung von Margaret Thatcher im Vereinigten Königreich die ausufernde Macht der Gewerkschaften beschränkt werden sollte und die Gewerkschaften Streiks als politisches Kampfmittel instrumentalisierten, mussten Streikbrecher – also Leute, die sich nicht unterdrückt fühlten und gerne in ihrem Betrieb arbeiteten – schon mal mit Steinwürfen oder einer Morddrohung von den Genossen rechnen. Dort, wo die Linken nicht nur streiken, sondern tatsächlich Revolutionen veranstalten und herrschen, massakrierte man die Verräter hingegen gleich – beispielsweise wieder in Russland zur Oktoberrevolution, als die kommunistischen Bolschewisten die sozialdemokratischen (und somit nicht linientreuen) Menschewisten als „Verräter der Arbeiterklasse“ zu Tausenden abschlachteten.

Das rassistische Ventil der Linken

Die heutige Linke ist in ihrem Kern rassistisch, weil ihr Anknüpfungspunkt bei der Suche nach einem Mündel nicht mehr die soziale Klasse ist, sondern die Rasse (und in Nebenrollen auch noch das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder das Bekenntnis zu einer fremden mittelalterlichen Religion wie dem Islam – und natürlich nicht zu einer friedlichen Religion wie dem Buddhismus, wie wir wissen).

Nur möchten Leute wie ich, die sich als freie Bürger verstehen, aber gar keine Mündel sein. Die generöse Vormundschaft der Linken in Gestalt ihrer Ausländerbeiräte, „Diversity“-Beauftragten oder Quotenregelungen lehne ich dankend ab. Eigentlich bin ich für die Linken so gesehen ein GAU: Ich liebe dieses Land und wünsche mir eine starke deutsche Identität. Als Einwanderer!

Das ist für die Linken Verrat im höchsten Grad, und deshalb entweicht gegenüber Rasseverrätern wie mir dann doch – jedenfalls aus der relativen Anonymität des Internets heraus, bei dem man seinem Kontrahenten nicht ins Gesicht schauen muss, während man ihn beschimpft – ein wenig Dampf aus dem rassistischen Ventil, das man eigentlich sonst gerne hinter dem Vorhang linker „Toleranz“ verschwinden lässt.

Linke sind insoweit auch nur Menschen und als solche anfällig für die gleichen Ressentiments, die sie so gerne den Rechten vorwerfen. Nur versuchen Linke, ihre Ressentiments durch eine Doppelmoral zu verschleiern, weshalb ihr Rassismus besonders perfide und unredlich ist.

Migranten in der AfD – Eine Kuriosität?

Natürlich würden die Linken jemanden wie mich auch dann bekämpfen, wenn ich nicht in Polen geboren und „Biodeutscher“ wäre. Denn auch als autochthoner Konservativer arbeitet man ja angeblich für die Feinde der von den Linken umsorgten Gruppen, was an sich schon schlimm genug wäre.

Aber bei mir schwingt eben zusätzlich auch immer der Aspekt des Verrates an der linken Weltanschauung mit, der den Hass auf den hässlichen konservativen Einwanderer noch einmal rassistisch anreichert.

In seiner gemäßigten Variante schlägt sich dieser Rassismus bei den Linken übrigens nieder, wenn linke Journalisten oder Intellektuelle sich immerzu ganz erstaunt zeigen, wie „ausgerechnet Einwanderer“ bei „dieser“ Partei denn nur Mitglied sein könnten.

Erde an Presse: Die AfD will keine Einwanderer in KZs sperren. Sie will sogar überhaupt niemanden in KZs sperren. Man muss auch keinen Ariernachweis vorlegen, um bei der AfD Mitglied zu werden. Man muss nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft haben, um sich in einer konservativen Partei in Deutschland zu engagieren. Seit über zwei Jahren Parteimitgliedschaft bin ich kein einziges Mal wegen meiner Abstammung in der AfD diskriminiert worden.

Auf die Idee, ein Einwanderer könne unmöglich Mitglied der AfD sein, oder eine Weltanschauung rechts der Mitte haben, kann man offenbar wirklich nur in Deutschland kommen. Denn dass viele Einwanderer – genauso wie Frauen, Homosexuelle und sogar Muslime – sich nicht für die krude Befreiungsagenda der Linken erwärmen können, sondern bei der AfD ihr Kreuzchen machen, würde andernorts als gesundes Zeichen eines pluralistischen, demokratischen Gemeinwesens verstanden werden, bei der die politische Meinung nicht durch die Rasse vorherbestimmt wird.

In Deutschland gilt es aber als Kuriosität, über die man bestenfalls Reportagen, schlimmstenfalls Hasskommentare schreiben muss. Das ist eine Form des Rassismus – zwar nicht die des tobenden, heugabelschwingenden Mobs, aber des linken Elfenbeinturms, bei der jeder Rasse eine politische Ideologie (nämlich die eigene) zugewiesen wird, an die man sich als Mündel sklavisch zu halten hat.

Die AfD vertritt die Interessen ehrlicher Einwanderer

Dabei vertritt gerade die AfD die Interessen der ehrlichen und rechtschaffenen Einwanderer am überzeugendsten. Das haben nur noch nicht alle Einwanderer gemerkt, weil ihnen von den Medien ständig suggeriert wird, die AfD sei ausländerfeindlich.

Für mich ist vollkommen klar: Das Interesse der legal eingewanderten und vor allem eingebürgerten Migranten ist nicht, eine illegale und ungesteuerte Masseneinwanderung zuzulassen. Das würde nämlich die Mühen, die man als Einwanderer auf sich nahm, um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben und sich hier ein Leben aufzubauen, auf groteske Art und Weise verspotten. Es hat im Weiteren auch seinen triftigen Grund, dass man als Einwanderer gezielt nach Deutschland, und nicht nach Syrien immigriert ist.

Die Sprache ist dabei ein ganz besonderer Punkt. Mark Twain, der berühmte US-amerikanische Schriftsteller, schrieb in einem Essay über die deutsche Sprache: Um Englisch zu lernen, braucht man dreißig Stunden, um Deutsch zu lernen, dreißig Jahre. Was Twain als humoristische Übertreibung meinte, ist für viele Einwanderer, insbesondere ältere Semester, harte Realität: Die deutsche Sprache eignen sich viele Einwanderer erst mühsam und langsam an.

Umso stolzer ist ein Einwanderer dann, wenn er unsere Sprache gemeistert hat und auch durchgehend im Alltag spricht. Wundert es die Linken da wirklich, dass viele der gut integrierten Einwanderer und auch viele „Biodeutsche“ es nicht mögen, wenn in der U-Bahn nahezu jeder westdeutschen Großstadt Arabisch oder Türkisch gesprochen wird? Dass wir also unbedingt eine drastische Verringerung der Einwanderung brauchen, wenn nicht sogar einen temporären Einwanderungsstopp, um überhaupt wieder aufnahmefähig zu werden?

Wie kann es vor diesem ganzen Hintergrund deshalb meinem Interesse als Einwanderer entsprechen, wenn wir Millionen zum Großteil ungebildeter, unqualifizierter und kulturell rückwärtsgewandter Menschen aus dem Nahen Osten hier aufnehmen, sodass es hier irgendwann aussehen wird wie im Orient? Warum soll ich als legaler Einwanderer mit Leuten um Arbeitsplätze und Sozialleistungen konkurrieren, die bereits mit dem Grenzübertritt ihre erste Straftat begangen haben?

Hätte ich das gewollt, wäre ich ja nicht nach Deutschland gekommen!

Konservative Politik spricht auch Frauen, Schwule und Muslime an

Ähnliches lässt sich auch für viele der anderen Gruppen, die gerne von linker Seite umsorgt werden, feststellen:

Das Interesse von 99 Prozent aller Frauen ist es beispielsweise nicht, mittels einer Frauenquote DAX-Vorstand zu werden oder bei der Müllabfuhr auszuhelfen. Wenn Sie ein Mann sind, fragen Sie zur Überprüfung gerne eine Frau Ihrer Wahl, was Sie als Karriereziel anstrebt. Sie werden überrascht sein!

Das Interesse von 99 Prozent aller Frauen ist hingegen, in der Silvesternacht auf dem Nachhauseweg von einer Feier nicht von einem Asylbewerber sexuell belästigt zu werden. Dafür steht die AfD. Auch wenn man uns dafür in Presse und Rundfunk ständig bepöbelt und dämonisiert.

Für Mütter könnte man hinzufügen, dass es auch nicht in ihrem Interesse ist, dass sie immer erst die Fixerspritzen aus dem Sandkasten ziehen müssen, bevor ihre Kinder darin spielen können, weil dieser Staat immer nachsichtiger gegenüber Kriminellen wird. Auch gegen diesen Trend steht die AfD mit ihrer konsequenten Law-and-Order-Haltung.

Das Interesse von 99 Prozent der Homosexuellen ist es nicht, zu heiraten oder Kinder zu adoptieren. Das Interesse von 99 Prozent der Homosexuellen ist es, ihren Lebensentwurf unbehelligt in einem freien Land zu leben, in dem man sich nicht davor fürchten muss, von einem Moslem verprügelt zu werden, weil man es wagt, sich in einem Stadtteil mit zu hohem Migrantenanteil öffentlich zu küssen. Hierfür steht meine Partei ebenfalls, indem sie dem Islam eine klare Absage erteilt und kompromisslose Anpassung an unsere freiheitlichen Werte verlangt.

Das Interesse von 99 Prozent aller gut integrierten Muslime ist es nicht, Moscheen in deutsche Innenstädte zu pflanzen. Solche Leute würden die Einflüsterungen ihrer teilweise hoch radikalisierten Imame jederzeit gegen gesellschaftlichen Aufstieg eintauschen. Dafür arbeitet ein türkischstämmiger, säkularer Familienvater im Schweiße seines Angesichts vielleicht täglich in der Dönerbude, damit seine Kinder es irgendwann besser haben werden als er. Ihn interessiert nicht das fehlende Minarett an der Moschee, sondern dass – dank der Altparteien – die Gewerbesteuer zu hoch ist (welche die AfD abschaffen will).

Dass dank rot-grüner Bildungspolitik mittlerweile fast 50 Prozent aller Schulabgänger Abitur haben, die Standards an unseren Schulen abgesenkt werden und es deshalb immer schwieriger wird, als Allochthoner durch Bildung und Leistung in diesem Land aufzusteigen, sei nur nebenbei erwähnt. Wenn Sie übrigens nicht wissen, was „allochthon“ bedeutet, aber trotzdem Abitur haben, bedanken Sie sich doch bei der nächsten Wahl bei den Parteien, die jahrzehntelang für die schlechte Bildung an unseren Schulen verantwortlich gezeichnet haben, indem Sie AfD wählen.

Die AfD wird zunehmend durch diese Gruppen gewählt

Selbstverständlich wählen und bekennen sich deshalb auch immer mehr Einwanderer, Frauen, Homosexuelle und säkulare Muslime zu einer konservativen Partei wie der AfD. Denn die AfD vertritt in ganz wesentlichen Punkten ihre Interessen. Allein in Freiburg haben bei der baden-württembergischen Landtagswahl rund 34 Prozent der AfD-Wähler Migrationshintergrund gehabt.

Glücklicherweise lieben einige Einwanderer dieses Land auf eine Art und Weise, wie die „Biodeutschen“ es teilweise verlernt und die Linken immer verabscheut haben. Viele dieser mittlerweile loyalen Staatsbürger können genau deshalb nicht ansehen, wie unsere Nation unter der gegenwärtigen Regierung zunehmend verfällt.

So wie ich. Dass ich dieses Land liebe, wird mir deshalb kein Linker, der meint, man müsse sich für Deutschland schämen, je ausreden können.

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Krzysztof Walczak

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