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Dimitrios Kisoudis

Über Dimitrios Kisoudis

Geboren 1981 in Öhringen/Hohenlohe, studierte Anthropologie, Romanistik und Hispanistik in Freiburg und Sevilla. Seine Magisterarbeit über "Politische Theologie in der griechisch-orthodoxen Kirche" veröffentlichte er 2008 als Buch. Neun Jahre lang hat Kisoudis als Publizist und Dokumentarfilmer gearbeitet, heute ist er politischer Berater im Europäischen Parlament. Weitere Buchveröffentlichungen: Solange das Imperium da ist: Carl Schmitt im Interview mit Klaus Figge und Dieter Groh, Duncker & Humblot 2010. Goldgrund Eurasien: Der neue Kalte Krieg und das Dritte Rom, Manuscriptum 2015. Was nun? Vom Sozialstaat zum Ordnungsstaat, Manuscriptum 2017.
20 Juli 2017

Dimitrios Kisoudis
Das Ende des Rechtspopulismus

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Das letzte Stündlein des Rechtspopulismus hat geschlagen. In einem Jahr mag es ihn in seiner jetzigen Form schon nicht mehr geben. Das liegt nicht daran, dass er falsch gewesen ist. Er hat konservativen Ideen neue Wege eröffnet und parteipolitisch war er so erfolgreich, wie er nur sein konnte. Aber die Kulturrevolution der Linken konnte er

4 Mai 2017

Dimitrios Kisoudis
Was ist rechts?

Politik, Startseite|

Eine reaktionäre Nachlese der Geschichte Die heutige Vorstellung davon, was rechts und was links ist, ist von der Umerziehung bestimmt. Sie ist definiert durch die Nachkriegslage, als der Westen einen falschen Sonderweg der deutschen Nation perhorreszierte und der Osten den Sozialismus von Schuld reinwusch. Westen und Osten bastelten also ein Schreckbild, das mit der Gegnerschaft

27 April 2017

Dimitrios Kisoudis
Die falschen Radikalen

Politik, Startseite|

Warum Radikalität eine Frage des Denkens ist und keine Frage der Rhetorik Auf der rechten Seite des politischen Spektrums glauben viele, Radikalität sei eine Frage der Rhetorik. Diesen Glauben nehmen sie aus der Zwischenkriegszeit, als die lautesten Gruppen auch die extremste Politik betrieben, wenn sie an die Macht gekommen waren. Zum Unglück Europas. Heute sind

20 April 2017

Dimitrios Kisoudis
Irrationalismus, der Pferdefuß der AfD

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Schafft die Partei die Kurve vom Wutbürgertum zur Gegenelite? Die AfD steht auf zwei Beinen. Das eine Bein ist eine wissenschaftlich begründete Alternativ-Theorie. Ansätze der Volkswirtschaftslehre, der Bevölkerungswissenschaft, der Politiktheorie, die im Mainstream ohne Verwendung blieben, fanden in der AfD eine Möglichkeit zu sprießen. Das andere Bein ist das Wutbürgertum. Um zu einer Protestpartei wahrnehmbarer

23 Februar 2017

Dimitrios Kisoudis
Metapolitik oder Realpolitik?

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Die beiden Begriffe sind in aller Munde, wenn es darum geht, wie die AfD sich orientieren soll. Dabei kann die Partei nur eine Art von Politik treiben. Welche? Metapolitik ist ein Erbe aus dem Zeitalter der Revolutionen. Damals entdeckte man „die versteckten Grundlagen des gesellschaftlichen Gebäudes“. Joseph de Maistre, ein Gründervater der konservativen Theorie, verteidigte

15 Januar 2017

Dimitrios Kisoudis
Freiheitlich oder sozial

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Welcher Flügel ist der konsequentere? In der AfD gibt es, wie in vielen Parteien, zwei Flügel. Für gewöhnlich gilt ein nationaler Flügel als der rechte, ein liberaler als der linke Flügel der Partei. Man könnte aber auch sagen, die AfD habe einen rechten, freiheitlichen und einen linken, sozialen Flügel. Allerdings nur mit der Einschränkung, dass

8 Januar 2017

Dimitrios Kisoudis
Die populistische Versuchung

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Professionelle Parteiarbeit darf nicht heißen, dem Establishment nachzueifern Der Rechtspopulismus hat eine Kinderkrankheit. Sie besteht darin, die Partei als Partei nicht ernstzunehmen, sondern als Durchlauferhitzer für die Emotionen des Volkes zu missbrauchen. [1] Der Rechtspopulismus muss sich aber auch gegen eine Versuchung verwahren, die aus ihm selbst erwächst, gegen die populistische Versuchung. Ja, die AfD

2 Januar 2017

Dimitrios Kisoudis
Wahnidee Integration

Politik|

Warum dieser Begriff nicht geeignet ist, unsere Probleme zu bewältigen Wir drücken uns meistens in Metaphern aus. Selten bezeichnet ein Wort genau seinen Gegenstand. Das Wort „Stuhl“ gibt unmissverständlich zu verstehen, welches Möbelstück gemeint ist. Wenn jemand zwischen den Stühlen sitzt, dann ist das eine Metapher dafür, dass er sich zwischen zwei Positionen nicht entscheiden

26 Dezember 2016

Dimitrios Kisoudis
Die Kinderkrankheit im Rechtspopulismus

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Soll die AfD eine Partei oder eine Bewegung sein? Es gibt zwei Auffassungen darüber, was die AfD sein soll. Nach der ersten Auffassung ist die AfD eine Partei im Vollsinn des Wortes. Sie ist umso erfolgreicher, je mehr Prozente sie bei Wahlen holt. Sie hat ihr erstes großes Ziel erreicht, wenn sie die Wahlen gewonnen

16 Dezember 2016

Dimitrios Kisoudis
Der irreguläre Einwanderer

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Über den Sinn eines neuen Euphemismus* In letzter Zeit ist immer öfter von „irregulärer Einwanderung“ die Rede. [1] In der migrationsfreundlichen Literatur und von Menschenrechtsorganisationen wird der Begriff schon seit Jahren an Stelle von „illegaler Einwanderung“ verwendet. Damit wollen sie verhindern, dass man den illegalen Einwanderer, der gegen das Einreise- und Aufenthaltsrecht verstößt, mit Kriminalität

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