Die sogenannten „Leitmedien“ geben in Deutschland schon seit langer Zeit kein gutes Bild mehr ab. An die einseitige Berichterstattung hat man sich bereits gewöhnt, was jedoch nach dem Fall der ermordeten Studentin in Freiburg zutage tritt, könnte man als eine Art „medialen Notfallplan“ bezeichnen.

Ob Trump, Brexit oder Kriminalität durch Migranten: Deutsche Medien zeichnen sich insbesondere dadurch aus, das Realitätsbild nicht nur zu verzerren, sondern die Realität neu gestalten zu wollen. Im Falle der ermordeten Studentin verweigerte man sich der Realität sogar, indem man seitens der Tagesschau eine „überregionale Bedeutung“ verneinte und den Fall zunächst schlicht ignorierte. Während also selbst britische und amerikanische Medien hierauf aufmerksam wurden, versteckte man sich nicht nur in der Redaktion der Tagesschau mit Scheuklappen unter den Schreibtischen.

Nach Freiburg: Großangelegte Kampagne zur Meinungsbildung

Stattdessen wird derzeit allem Anschein nach eine riesige Kampagne abgespult, die nur darauf bedacht zu sein scheint, zum einen das Loblied der Willkommenskultur mit noch höherer Lautstärke anzustimmen und zum anderen der AfD zu schaden. Auf unterschiedlichen Kanälen und Ebenen ist dieses Phänomen zwar schon lange zu beobachten, hat sich jedoch nach Bekanntwerden des schrecklichen Mordes in Freiburg deutlich gesteigert. Greift hier vielleicht ein medialer Notfallplan, um das Meinungsbild nicht zu gefährden?

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Screenshot Google vom 10.12.2016

Wer heuer beispielsweise die Suchmaschine „Google“ nutzt, die einen Marktanteil von mehr als 90% aufweist, und sie zu Inhalten der AfD befragt, der erhält als erstes Ergebnis eine von der Amadeo-Antonio-Stiftung geschaltete Werbeanzeige. Mit dieser wird dem Leser ungefragt eine „Handreichung“ dargeboten, mit der er den „Umgang mit der AfD“ erlernen soll. Dass dieses Pamphlet ein Sammelsurium von Halbwahrheiten und schlicht erlogenen „Fakten“ über die AfD ist, muss hier kaum erwähnt werden.

Vertritt der Zentralrat der Juden eigentlich die Interessen der jüdischen Gemeinschaft?

Doch auch außerhalb der Weiten des Internets ist seit wenigen Tagen eine deutliche Intensivierung der Bemühungen rund um die staatlich verordnete „Offenheit und Toleranz“ zu bemerken. Gar nicht mehr enden wollende Radiosendungen zum Thema „minderjährige Flüchtlinge“ berieseln derzeit die, die schon immer hier waren, auf ihren alltäglichen Wegen.

Und wer in der Frühstückspause die Zeitung aufklappt, der sieht sich entweder mit Josef Schuster, seines Zeichens Präsident des Zentralrats der Juden, konfrontiert, der unverhohlen dazu aufruft, die AfD zu bekämpfen, oder mit einem muslimischen Pendant. Zum Beispiel der türkischstämmigen  Integrationsministerin Aydan Özoguz, die für die AfD ähnliche harte Worte findet wie Schuster, aber bekennende Islamisten als Brüder hat, wodurch ihre Worte einen düsteren Beiklang erhalten.

Leben in der Blase: Traumatisierte Realitätsflüchtlinge

Was man derzeit beobachtet, wird sich zur kommenden Bundestagswahl und mit jedem Fall von Migrantenkriminalität, der dem in Freiburg ähnelt, noch verschärfen. Vereine und Zentralräte, Altparteien und Medien, von einigen Lichtblicken einmal abgesehen, wiegeln Teile der Gesellschaft ganz bewusst gegeneinander auf. Ewig wird sich diese selbst erschaffene Blase jedoch nicht halten können, die Außenhaut wird merklich dünner. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann die Realität aus den kümmerlichen Akteuren traumatisierte Realitätsflüchtlinge macht.

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Mario Hau

Mario Hau, geboren 1978 in Ludwigsburg, ist Mitglied des Landesvorstandes der AfD in Rheinland-Pfalz. Seine Brötchen verdient er sich als Medienschaffender. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.